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AG Norddeutsche Steingutfabrik, Grohn b.Bremen
Aktie über 1000 Mark RW, August 1922
Grohn b.Bremen
Größe  B x H  23 x 30 cm
Bestell-Nr. 111 0541   € 40,00

Im Norden Bremens waren bereits vor über 250 Jahren Keramikbetrieb zu Hause - in Rönnebeck, Aumund und Lesum. Allerdings wurde die Betriebe nach langer Tätigkeit wieder eingestellt und erst Mitte des 19. Jahrhunderts wurden neue Keramikbetriebe gegründet. Dazu gehörte die Steingutfabrik Witteburg (1852) in Farge und 1869 die von Bremer und Vegesacker Kaufleuten gegründete Norddeutsche Steingutfabrik. Der erste Betrieb wurde auf dem alten Werftgelände von Johann Lange, auf der Seite des Vergesackers Hafen errichtet. Es folgten die Grohner Wandplattenfabrik AG (1906) und die Bremer Wandplattenfabrik GmbH (1912). Alle drei Gesellschaften
Wandplattenfliese der Norddeutschen Steingutfabrik
Wandplattenfliese der Norddeutschen Steingutfabrik
gingen in die Norddeutsche Steingutfabrik AG -mit Sitz in Grohn- auf. Die Steingutfabrik Witteburg, die ebenfalls bereits seit 1898 als Aktiengesellschaft firmierte wurde 1919 von der Norddeutschen Steingutfabrik übernommen. Die seinerzeit gefertigten Produkte für den Haushaltsbereich, stellten sich bald als nicht rentabeles Geschäft aus und man verlegte die Produktion auf Wandplatten und Fliesen. Ein glückliches Unterfangen; denn die Norddeutsche Steingutfabrik AG - Bremen ist über die Grenzen hinaus für die gute Qualität ihrer Produkte bekannt.